Pestizide

Pestizide

Pestizide

Pestizide 150 150 lnmedia

Pestizide

Pestizide oder auch Pflanzenschutzmittel dienen dazu, Pflanzen vor Krankheiten sowie einem Befall durch sogenannte Schädlinge zu schützen. Man unterscheidet die Vielzahl an Pestiziden gemäß Ihrem Einsatzgebiet in Fungizide (gegen Pilzbefall), Herbizide (gegen „Unkräuter“), Insektizide (gegen Insekten) sowie die weniger bekannten Akarizide (gegen Milben), Nematizide (gegen Nematoden), Molluskizide (vor allem gegen Schnecken) und Rodentizide (vor allem gegen Mäuse und Ratten). Bei der Vielfalt an Pestiziden handelt es sich zum Teil um Verbindungen auf Basis von Chlorkohlenwasserstoff. Viele dieser Pestizide sind in Deutschland mittlerweile verboten aufgrund ihrer langen Lebensdauer in der Umwelt und der daraus resultierenden umwelt- und gesundheitsgefährdenden Wirkungen. Eine kürzere Verweildauer in der Umwelt haben die Pestizide auf Basis organischer Phosphorverbindungen. Allerdings sind die meisten der rund 200 verschiedenen als Pestizide eingesetzten organischen Phosphorverbindungen hochgiftig und umweltgefährdend. Pestizide gelangen über das Grundwasser ins Trinkwasser. Der Grenzwert für Pestizide im Trinkwasser ist ein sogenannter Summenparameter, was bedeutet, dass das Trinkwasser laut Trinkwasserverordnung nicht mehr als 0,0005 Milligramm pro Liter (mg/l) Pestizide, gleich welcher Art, enthalten darf. Aufgrund des Vorsorgeprinzips ist dieser Grenzwert sehr streng bemessen.